Die Woolwind Story

Woolwind: Entwickelt mit Musikern - für Musiker


Die Woolwind Manschettenattrappe


Elastisch und temperaturregulierend - Die Funktionsstoffe von 37,5


Tester und Testimonial: Die Bamberger Symphoniker

Die Woolwind Story beginnt im Januar 2018. Christine Barth-Darkow und Mark Heising treffen sich im Rahmen eines Seminars mit dem Management der Bamberger Symphoniker. Man tauscht sich aus über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Profi-Musikern und Profi-Sportlern, Teamführung und die ganz eigene Dynamik eines Orchesters.

Auf dem Weg zum Mittagessen, bei einem Spaziergang entlang der Regnitz dann die Idee: Wie wäre es, wenn Orchestermusiker, wie Profisportler, ganz auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Arbeitskleidung tragen könnten? Schließlich tragen Schuhe und Kleidung ganz maßgeblich zu neuen Rekorden und anderen sportlichen Höchstleistungen bei. Warum sollten Läufer, Fussballer, Tennisspieler und Schwimmer die jeweils optimalen Trikots und Anzüge tragen, während Orchestermusiker in Fräcken spielen, die zwar klassisch aussehen, aber unbequem und zu warm sind und ganz bestimmt nicht für Muskier konzipiert wurden?

Die Idee läßt Christine Barth-Darkow - die viele Jahre in der Produktentwicklung eines namhaften Sportartikelherstellers tätig war - nicht mehr los. Es folgen Gespräche, Brainstormings, Fragebögen und etliche Zeichnungen und Skizzen, bis schließlich ein erstes Konzept entwickelt und zum Patent angemeldet wird.

Neben den Wünschen der Musiker (der Frack soll waschbar, leicht & elegant sein und dabei volle Bewegungsfreiheit im Spiel garantieren) fließen die Erfahrungen des Teams ins Konzept ein. Mesh-Einsätze unter den Armen und an den Beinen sowie spezielle Funktionsstoffe sorgen für optimale Wärmeregulation. Elastische Mischgewebe geben dem Frack die Elastizität, die Musiker ganz unabhängig vom jeweiligen Instrument brauchen.

Der besondere Kniff und gleichsam das Markenzeichen von Woolwind ist die zum Patent angemeldete, einknöpfbare Manschettenattrappe. Sie ermöglicht es dem Träger, im Kurzarmhemd zu spielen. Eine Stoffschicht im Ellbogenbereich fällt weg und erhöht so die Beweglichkeit und die Temperaturregulierung. So wird das Woolwind-Frackkonzept schon im Umkleiderraum zum Hingucker und Gesprächsstoff.

Für die Herstellung der Fracks sucht das Woolwind-Team dann ab Sommer 2018 einen passenden Partner. Mit der Bamberger Traditionsfirma Greiff wird ein lokaler Mitstreiter gewonnen, von dessen Erfahrung das Projekt Woolwind profitieren kann. Kurze Wege, schnelle Entwicklungszeiten und die gemeinsame Begeisterung für neue Ideen machen diese Partnerschaft zu einem Erfolgsgaranten.

Gemeinsam mit Greiff wird auch das Thema Material gelöst, denn für seine Anzüge arbeitet das Bamberger Unternehmen bereits seit Jahren erfolgreich mit dem Materiallieferanten 37,5 zusammen. Auch dort trifft die Woolwind Idee von Begin an auf positive Resonanz. Stoffe werden verglichen und getestet und Ende 2018 stehen alle Komponenten bereit, um die ersten Prototypen zu fertigen.

Die Übergabe der ersten Fräcke an die Musiker Anfang 2019 ist der Lakmus-Test für Woolwind. Kann das Konzept die Musiker im Einsatz überzeugen?
Das Feedback war durchweg positiv. Einige Musiker konnten nur mit Mühe davon überzeugt werden, den Frack zurückzugeben und die nächste Entwicklungsstufe abzuwarten. Stilistisch gab es noch Verbesserungsbedarf, entscheidend jedoch für das Team: die funktionierende Temperaturregulierung und das Mehr an Bewegungsfreiheit sorgen bei allen Musikern für Begeisterung.

Für Christine Barth-Darkow bedeutet das: Zeit zu gründen. Als eingetragene Kauffrau ist sie Herz und Hirn von Woolwind und läßt die Firma im Juli 2019 ins Handelsregister eintragen. Ina Franzmann und Mark Heising steigen als Gründungsinvestoren ein und unterstützen auch weiterhin mit Know-how und Beratung.

Für Design und Produktentwicklung ist das Feedback durch die Musiker selbst von unschätzbarem Wert - so fließt nicht nur die Erfahrung der Orchestermusiker in das Frackkonzept ein, sondern auch ihr Blick fürs Detail und das Wissen um die Tücken des Konzertalltags. Das Resultat: ein Frack von Musikern für Musiker.